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Großes Kino in historischer Kulisse: Open-Air-Kino im Garten des Ordinariats

Sechs Filmabende im Garten des Ordinariats laden von Donnerstag bis Samstag zum Lachen und Nachdenken ein

Eichstätt. – Nachdenkliche und heitere Filme stehen auf dem Programm. vor allem aber auch ein Kinoerlebnis im Freien. Sechs Filme zeigt das diesjährige Open-Air-Kino im Garten der ehemaligen Dompropstei, am Hauptsitz des Bischöflichen Ordinariats Eichstätt. Die Vorführungen finden in zwei Staffeln donnerstags bis samstags, 21. bis 23. Juli sowie 28. bis 30. Juli, statt.

Kino im Freien: Szene aus dem Film „Vier Wände für Zwei“: Foto: 24 Bilder Film

Beim Freiluftkino zeigen das Eichstätter Filmstudio und der Bereich Medien des Diözesanbildungswerks zusammen mit weiteren Kooperationspartnern nachdenkliche und heitere Filme, die unterhalten, aktuelle Themen aufgreifen und zum Gespräch anregen sollen. Als „Leinwand“ dient eine weiß getünchte Fläche an der historischen Gartenmauer. Den Auftakt der Filmreihe macht am Donnerstag, 21. Juli, die französische Komödie „Monsieur Claude und sein großes Fest“. Der Film mit dem Originaltitel „Qu’est-ce qu’on a tous fait au Bon Dieu?“, französisch für „Was haben wir alle dem lieben Gott getan?“, ist eine Fortsetzung der Filme „Monsieur Claude und seine Töchter“ (2014) und „Monsieur Claude 2“ (2019).

In „Vier Wände für Zwei“, am Freitag, 22. Juli, erzählt der spanische Regisseur Bernabé Rico die Geschichte von zwei Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: die 74-jährige Lola und die 39-jährige Sara, die für eine Versicherung arbeitet. Sara kauft die Wohnung von Lola zu einem günstigen Preis, aber nutzen wird sie sie erst können, wenn Lola gestorben ist. Rico selbst beschreibt seine „sanftmütige Komödie“ mit dem Sprichwort, „dass man das Paradies erst dann erkennt, wenn man es verliert.“ Denn diese Erfahrung muss die junge Hauptfigur machen.

Zum dritten Filmabend in der ersten Staffel, am Samstag, 23. Juli, laden besonders Einrichtungen der Behindertenhilfe und -seelsorge ein. Zu sehen ist „Glück auf einer Skala von 1 bis 10“, eine französisch-schweizerische Tragikomödie, die von einer außergewöhnlichen Freundschaft erzählt und mit Vorurteilen aufräumt. Ein Bestattungsunternehmer fährt einen Fahrradlieferanten an und wird ihn nicht mehr los. Der Mann leidet an zerebraler Kinderlähmung und entpuppt sich als Hobby-Philosoph. Die Hauptdarsteller und Drehbuchautoren Alexandre Jollien und Bernard Campman haben einen authentischen Film mit berührenden Momenten und federleichter Lebensfreude inszeniert.

Im zweiten Durchgang des Open-Air-Kinos stehen folgende Filme auf dem Programm: „Alles in bester Ordnung” (Donnerstag, 28. Juli), „Wie im echten Leben“ (Freitag, 29. Juli) und „Nicht ganz koscher“ (Samstag, 30. Juli). Filmstart ist jeweils mit Einbruch der Dunkelheit nach 21.30 Uhr, Einlass am Eingang Luitpoldstr. 2 ab 20.30 Uhr. Die Eintrittskarte pro Filmabend kostet 10 Euro, ermäßigt 9 Euro. Karten sind an der Abendkasse am jeweiligen Tag ab 20.30 Uhr erhältlich. Eine Vorreservierung ist nicht möglich. Bei Unwetter entfällt die Vorführung. Wetterhinweise gibt es am Spieltag ab 18 Uhr unter www.kino-eichstaett.de. Für Auskünfte ist die Medienzentrale unter Tel. (08421) 50-651 und per E-Mail: medienzentrale@bistum-eichstaett.de erreichbar.

Das Programm und Filmtrailer sind abrufbar unter www.bistum-eichstaett.de/medienzentrale. Die Trailer zu den sechs Filmen finden Sie auch hier:

Hier der Trailer zu „Monsieur Claude und sein großes Fest“:

Hier der Trailer zu „Vier Wände für Zwei“:

Hier der Trailer zu „Glück auf einer Skala von 1 bis 10“:

Hier der Trailer zu „Alles in bester Ordnung“:

Hier der Trailer zu „Wie im echten Leben“:

Hier der Trailer zu „Nicht ganz koscher“:

Quelle
pde
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