Schlagwort: Senioren

  • „Aktive Senioren“: Schnupper-Boule, Kulturerlebnisse und Wanderungen

    „Aktive Senioren“: Schnupper-Boule, Kulturerlebnisse und Wanderungen

    Eichstätt. – Die Termine im Frühsommer waren gut besucht, nun stellt die Gruppe „Aktive Senioren“ der Eichstätter Malteser ihr neues Programm vor. „Wir schließen mit unserem Angebot eine Lücke“, erklärt die Initiatorin und ehrenamtliche Malteserin Elisabeth Hausmann, „wir richten uns explizit an Menschen, die wie wir nicht mehr ganz jung, aber auch nicht hochbetagt sind. An alle, die junggeblieben sind und noch aktiv unterwegs sein können und Lust auf gemeinsame Unternehmungen haben.“

    Wanderungen im Altmühltal sind Teil des Programms für aktive und mobile Senioren. Foto: Naturpark Altmühltal

    Für den Spätsommer und bis in den Herbst hinein hat sich die Gruppe wieder einiges einfallen lassen. Am Mittwoch, 23. August, ist man „Achtsam unterwegs im Schatten des Waldes“. Treffpunkt für die moderate Wanderung mit leichtem Anstieg ist um 15 Uhr am Leonrodplatz in Eichstätt. Die Teilnehmenden sollten feste Schuhe tragen. Nach der etwa dreistündigen Tour besteht die Möglichkeit zu einer gemeinsamen Einkehr.

    Für Mittwoch, 20. September, ist ein Ausflug nach Solnhofen geplant. Dort besichtigt die Gruppe das Museum Solnhofen (ehemals Bürgermeister-Müller-Museum). Eine Führung durch die Sola-Basilika schließt sich an. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr vor dem Museum (den Eintrittspreis zahlt jeder Teilnehmende für sich). Achtung: Barrierefreiheit ist nicht gewährleistet!

    Einen Schnuppernachmittag im Boule-Spielen bieten die aktiven Senioren am Mittwoch, 27. September, im Eichstätter Hofgarten an. Die Kugeln für das traditionelle französische Outdoor-Spiel werden gestellt. Am Mittwoch, 4. Oktober, steht eine Wanderung mit Kirchenbesichtigung in Dollnstein geplant. Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Dollnsteiner Friedhof (Parkplatz Richtung Eberswang). Die Teilnehmenden sollten auf gutes Schuhwerk achten und eine kleine Stärkung für unterwegs nicht vergessen.

    Ein gemeinsamer Kinonachmittag ist für Mittwoch, 18. Oktober, geplant. Treffpunkt ist um 16.30 Uhr das Kino Eichstätt (im Alten Stadttheater), den Eintrittspreis zahlen die Teilnehmer selbst. Weitere Details werden noch bekannt gegeben. Einblicke in ein traditionsreiches Handwerk ermöglicht die Gruppe am Mittwoch, 25. Oktober: Um 15 Uhr trifft man sich in der Zinngießerei Eisenhart am Eichstätter Marktplatz. im Anschluss ist eine gemeinsame Einkehr möglich. Der Mittwoch, 22. November, steht unter dem Motto „Achtsamkeit – was soll das? Mal sehen, mal hören … sich einlassen!“ Der Nachmittag in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser (Bahnhofplatz 18, Eichstätt) beginnt um 15 Uhr und dauert knapp anderthalb Stunden.

    Weiterführende Infos zur Gruppe „Aktive Senioren“ gibt es bei Christina Derr, Referentin Soziales Ehrenamt bei den Maltesern. Unter Telefon (08421) 980722 oder per E-Mail (christina.derr@malteser.org) kann man sich bei ihr außerdem für die einzelnen Veranstaltungen anmelden.

  • „Tanzen im Sitzen“: Fortbildung der Seniorenpastoral

    „Tanzen im Sitzen“: Fortbildung der Seniorenpastoral

    Eichstätt/Ingolstadt/Nürnberg. (pde) – Für Mitarbeitende in der Seniorenarbeit und in Pflegeeinrichtungen bietet die Diözese Eichstätt eine Fortbildung zum „Tanzen im Sitzen“ an. Zwei Termine stehen zur Auswahl: am Dienstag, 31. Januar, im Pfarrzentrum St. Anton, Ingolstadt, sowie am Samstag, 4. Februar, im Pfarrzentrum St. Wunibald in Nürnberg. Beide Veranstaltungen dauern jeweils von 9.30 Uhr bis 17 Uhr.

    Referentin Dagmar Stadelmeyer aus Nürnberg stellt Materialien und frische Choreographien für gymnastische Tänze, Thementänze sowie Tänze mit Handgeräten und Rhythmusinstrumenten vor. Im Seminar werden zudem einfache bis anspruchsvolle Bewegungsfolgen eingeübt. „Flotte und ruhige Melodien laden zum Bewegen und Mitschwingen ein und fördern so die geistige und körperliche Beweglichkeit und damit ein positives Lebensgefühl“, erklärt Stadelmeyer.

    Weitere Informationen und Anmeldung gibt es beim Diözesanbildungswerk Eichstätt (Bereich Seniorenbildung) telefonisch (Telefonnummer: 08421/50-622) oder per E-Mail (altenarbeit@bistum-eichstaett.de) sowie im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit.

  • Mehr Angebote für „rüstige“ Senioren

    Mehr Angebote für „rüstige“ Senioren

    Eichstätt. – Eine Ergänzung ihres Angebotes für Senioren planen die Eichstätter Malteser für das kommende Jahr. Dabei soll auch der steigenden Zahl „rüstiger Rentner“, die gerne mehr Kontakte pflegen möchten, Rechnung getragen werden, wie Christina Derr, Referentin Soziales Ehrenamt, erklärt: „Oft ist es ja so, dass man noch fit ist, aber niemanden findet, der Lust und Zeit für gemeinsame Unternehmungen hat. Etwa, weil Kinder und Enkel nicht im selben Ort leben, der Freundeskreis sich verkleinert hat oder der Partner gestorben ist.“

    Ihre Angebote für Senioren wollen die Malteser kommendes Jahr weiter ausbauen. Foto: Malteser/vierfussmedia.com

    Kurze Wanderungen, Museumsbesuche oder Spielenachmittage seien beispielsweise schöne Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten in der Region, so Derr. Starten soll das neue Angebot im Frühjahr 2023. Es ist als Erweiterung der Dienste gedacht, die das Referat Soziales Ehrenamt im Malteser Hilfsdienst bereits in Eichstätt organisiert: Vom Besuchsdienst mit Hund über Telefonfreundschaften bis hin zu Sitztanz ist für Seniorinnen und Senioren bis ins hohe Alter etwas dabei. Mit dem Malteser-Einkaufsbus, der 2021 initiiert wurde, und den Ausflügen mit der Malteser-Rikscha, die seit diesem Sommer unterwegs ist, wurde das Portfolio in den vergangenen zwei Jahren mithilfe engagierter Ehrenamtlicher bereits erfolgreich vergrößert.

    Christina Derr hofft, auch diesmal wieder zahlreiche „Mitmacher“ ansprechen zu können: „Wer sich vorstellen kann, an unserem neuen Projekt teilzunehmen, egal ob als rüstiger Rentner oder rüstige Rentnerin und auch als ehrenamtliche Begleitung, kann sich bereits jetzt einbringen und sich mit Ideen und Anregungen an mich wenden.“ Sie ist per E-Mail (christina.derr@malteser.org) oder unter der Telefonnummer (08421) 9807-22 erreichbar.

    Weitere Informationen zur Seniorenarbeit der Malteser gibt es online unter www.malteser-eichstaett.de/senioren.

  • „Tag der älteren Menschen“: Hausnotruf und ein selbstbestimmtes Leben daheim

    „Tag der älteren Menschen“: Hausnotruf und ein selbstbestimmtes Leben daheim

    Eichstätt  – Zum Tag der älteren Menschen am 1. Oktober rufen die Malteser dazu auf, Senioren dabei zu unterstützen, so lange wie möglich ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden führen zu können. „Älter werden bedeutet oft, mehr Hilfe in Anspruch nehmen zu müssen – und das fällt vielen Menschen schwer“, weiß Magdalene Ernhofer. Sie ist Diensteleiterin des Bereichs Hausnotruf beim Malteser Hilfsdienst im Bistum Eichstätt.

    Das kleine, handliche Gerät des Malteser-Hausnotrufs kann wie hier wie eine Armbanduhr am Handgelenk oder als Halskette getragen werden. Foto: Kathrin Harms/Malteser

    Vielen Senioren sind allein und auf sich gestellt. Im Alter werden soziale Kontakte weniger, Familienangehörige leben häufig nicht im selben Ort. Umso wichtiger sind geeignete Hilfsmittel für ältere Menschen, damit sie sich trotz zunehmender Einschränkungen zuhause wohl und sicher fühlen. Einfach und zuverlässig greift hier der Hausnotruf. „Das kann eine guter Kompromiss sein. Es muss nicht immer ein anderer zur Seite stehen und dennoch kann man zu jeder Zeit Hilfe rufen, wenn sie mal wirklich nötig ist“, erklärt Ernhofer.

    Jeder Dritte über 56 stürzt einmal im Jahr

    Das kann schneller der Fall sein, als man denkt: So stürzt in Deutschland etwa jeder Dritte über 65 Jahren mindestens einmal im Jahr, meistens zuhause. Gründe seien vor allem gesundheitliche Beeinträchtigungen, so Ernhofer. Die Reaktion des Organismus auf Krankheiten, Medikamente, Wettereinflüsse und andere wichtige Faktoren verändere sich im Alter, dies könne zu unerwarteter Schwäche führen.

    Magdalena Ernhofer betont: „Wer früh genug Hilfe holt, erspart sich oft die gravierendsten Folgen eines Sturzes, zum Beispiel den Aufenthalt im Krankenhaus. Wenn man nicht mehr alleine aufstehen kann, ist das Auskühlen oder Nicht-Trinken-Können manchmal schlimmer als der eigentliche Sturz.“ Werden über den Hausnotrufknopf, den die Kunden am Körper tragen, die Malteser alarmiert, verständigen diese je nach Wunsch entweder in der Nähe lebende Vertrauenspersonen oder schicken einen Hausnotrufmitarbeiter. In einem schweren Fall wird der Rettungsdienst gerufen.

    Malteser werben mit Aktionstagen für Hausnotruf

    Pünktlich zum Tag der älteren Menschen startet der Hilfsdienst die Aktion „Einen Monat kostenlos testen“: Wer sich zwischen dem 1. Oktober und 15. November 2022 für den Malteser Hausnotruf entscheidet, kann das Angebot vier Wochen testen, ohne zu zahlen. Für den Anschluss und die Bedienung des Hausnotrufs benötigt man lediglich einen Telefon- und einen Stromanschluss. Falls kein Telefonanschluss vorhanden ist, gibt es anschlussunabhängige Geräte. Da der Hausnotruf ein anerkanntes Pflegehilfsmittel ist, können die Kosten nach Prüfung der Anspruchskriterien von der Pflegekasse übernommen werden. Die Malteser beraten und sind beim Antragstellen behilflich. Mehr Informationen zum Hausnotruf und zum Angebot „Einen Monat kostenlos testen“ unter Telefon (0800) 99 66 028 (kostenfrei, Mo-Fr 8-20 Uhr) sowie online unter www.malteser.de/hausnotruf.

  • „Sitztanz“ und „Spazierfreunde“ mit Hund: Soziale Dienste der Malteser starten wieder

    „Sitztanz“ und „Spazierfreunde“ mit Hund: Soziale Dienste der Malteser starten wieder

    Eichstätt. – Aufbruchstimmung in den Sozialen Diensten des Malteser Hilfsdienstes: Wegen der geringeren Corona-Auflagen können ältere Menschen wieder auf volle Unterstützung setzen. Persönliche Einzelbegleitungen finden wieder vermehrt statt und auch Gruppen können wieder zusammenkommen, zum Beispiel beim Sitztanz oder bei Ausflügen. Auch der Malteser-Einkaufsbus, mit dem Senioren gemeinsam mit Ehrenamtlichen zum Einkaufen fahren und eine Tasse Kaffee bei einem Gespräch genießen können, fährt wieder.

    Die „Spazierfreunde“ der Malteser sind ein neues Projekt im Besuchs- und Begleitdienst mit Hund. Foto: Katrin Straßer

    Spaziergang oder Besuch mit Hund

    Mit dem schönen Frühlingswetter hat der Malteser Besuchs- und Begleitdienst mit Hund ein neues Angebot in sein Repertoire aufgenommen: die „Spazierfreunde“. Ausgebildete ehrenamtliche Mensch-Hund-Teams holen rüstige Rentner zuhause oder im Seniorenheim ab und begleiten sie auf einem Spaziergang, etwa auf den rollatorgeeigneten Wegen entlang der Altmühl. Dabei ist immer Zeit für Unterhaltungen – und natürlich für eine Streicheleinheit für den Hund.

    Senioren, die nicht nach draußen möchten oder können, werden von den Ehrenamtlichen auch gerne zu Hause oder im Wohnheim besucht. „Menschen mit körperlichen oder geistigen Handicaps zeigen häufig überraschende Reaktionen auf unsere Besuchshunde. Demenzerkrankte beispielsweise, die nicht mehr sprechen und keine Mimik zeigen, öffnen sich und wollen das Tier berühren“, erklärt Katharina Heidrich, die bei den Maltesern im Bistum Eichstätt für das Projekt zuständig ist.

    Freiwillige Helfer gesucht

    Ihre Kollegin Christina Derr weist darauf hin, dass für die Sozialen Dienste der Malteser auch neue freiwillige Helfer gesucht werden: „Fast zwei Jahre lang konnten aufgrund der sich ständig ändernden Restriktionen keine neuen Ehrenamtlichen gewonnen werden. Deshalb fehlt uns derzeit der ehrenamtliche Nachwuchs“, sagt Derr. „Daher freuen wir uns jetzt auf neue Interessierte, die wir auf ihre Aufgaben gut vorbereiten und in unserem Kreis herzlich willkommen heißen.“

    Wer Interesse an den Malteser-Angeboten für Senioren hat oder sich in diesem Bereich ehrenamtlich engagieren möchte, findet online alle Informationen www.malteser-eichstaett.de/senioren oder kann sich bei Katharina Heidrich, Telefon (08421) 9807-24, und Christina Derr, Telefon (08421) 9807-22, melden.

  • Mobil bleiben im Alter: Werkstatt für Aktive in der Seniorenarbeit

    Mobil bleiben im Alter: Werkstatt für Aktive in der Seniorenarbeit

    Wege im Wohnbereich selbstbestimmt bewältigen – zum Beispiel mit einem Rollator: Das wünschen sich Senioren, das erhöht die Lebensqualität. Foto: Martin Magunia/pde

    Eichstätt/Ingolstadt. – Wie lässt sich die Mobilität älterer Menschen gezielt fördern? Tipps dazu gibt die Seniorenpastoral der Diözese Eichstätt bei einem Seminar am Donnerstag, 24. März, in Ingolstadt. Die Veranstaltung findet von 9.30 Uhr bis 17 Uhr im katholischen Pfarrzentrum St. Anton, Münchener Str. 69, statt.

    Das Tagesseminar wendet sich an Mitarbeitende in der Tagespflege und in der sozialen Betreuung sowie an ehrenamtliche Betreuungshelfer und an pflegende Angehörige. Es bietet eine Einführung in die Konzepte „Bewegungshäppchen“ und „Denkkonfekt“ von Bettina Jasper und Andrea Friese. Die Teilnehmenden lernen viele Übungsbeispiele kennen, die sie sofort in die Praxis umsetzten können. Referent ist Thomas Distler, freiberuflicher Dozent in der Geriatrie aus Parsberg.

    Veranstaltet wird das Seminar vom Bereich Altenbildung im Diözesanbildungswerk Eichstätt. Weitere Informationen und Anmeldung beim Referat Seniorenpastoral, Tel. (08421) 50-622, E-Mail: altenarbeit@bistum-eichstaett.de sowie unter www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit.

  • Online-Seminar: Leben im Einklang mit der Natur

    Online-Seminar: Leben im Einklang mit der Natur

    Eichstätt. – Die Natur kann als Regenerationsort für Körper, Geist und Seele genutzt werden. Wie das gelingt, will ein Online-Seminar des Bereiches Altenbildung der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstatt, am Dienstag, 22. Februar, von 13.30 Uhr bis 17 Uhr sowie  Mittwoch, 23. Februar, von 9 Uhr bis 12.15 Uhr vermitteln.

    „Natur und Garten praktisch erleben“ ist das Thema einer Veranstaltung der Seniorenpastoral der Diözese Eichstätt. Foto: Anika Taiber-Groh/pde

    Unter dem Motto „Natur und Garten praktisch erleben – mit allen Generationen“ wird Gartenbauingenieurin- und -therapeutin Sybille Lichti aus Dachau Möglichkeiten und Ansatzpunkte aufzeigen, Naturkreisläufe zu erkennen und Bezüge zur eigenen Biografie herzustellen. Aus den Bereichen Wahrnehmung und Kreativität stellt sie Übungen zu Naturerlebnissen für alle Sinne vor, die für jede Altersgruppe geeignet sind.

    Mit Hilfe von Anschauungsmaterial werden generationenübergreifende Angebote erarbeitet. Ein selbsterklärendes Skript mit Literaturverzeichnis und Internetadressen wird zur Verfügung gestellt. Regine Schneider und Michael Schmidpeter vom Referat Seniorenpastoral im Bistum Eichstätt leiten das Seminar.

    Weitere Informationen…

    …und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es beim Referat Seniorenpastoral, Tel. (08421) 50-622, E-Mail: altenarbeit@bistum-eichstaett.de sowie unter www.bistum-eichstaett.de/altenarbeit.

  • Auch weiterhin: Sozialraummanagerin hilft Senioren

    Auch weiterhin: Sozialraummanagerin hilft Senioren

    Eichstätt. – Eine Ansprechpartnerin für die Senioren in Herrieden in vielen Fragen – das war Laura Sörgel in den letzten drei Jahren, zunächst finanziert von der Deutschen Fernsehlotterie. Die Stelle der Sozialraummanagerin wird nun von der Caritas weiterfinanziert und fortgeführt. Denn für die Senioren sei sie eine „wichtige Ansprechpartnerin“.

    „Es hat sich gezeigt, dass die Einrichtung einer Stelle für Sozialraummanagement für Seniorinnen und Senioren eine sehr sinnvolle Sache ist“ – dieses Fazit zieht die für die Caritas-Altenhilfe im Bistum Eichstätt verantwortliche Abteilungsleiterin, Hedwig Kenkel, nach Ablauf des Förderzeitraumes für diese Stelle im Begegnungszentrum des Caritas-Seniorenheimes St. Marien in Herrieden. Die Arbeit von Sozialraummanagerin Laura Sörgel wurde in den vergangenen drei Jahren von der Deutschen Fernsehlotterie mit über 156.000 Euro gefördert. Sörgel war die erste Sozialraummanagerin in einem der 20 Seniorenheime des Caritasverbandes für die Diözese Eichstätt. Ihre Stelle wird nun vom Caritas-Seniorenheim finanziert. Dieses sucht nach weiteren Förderern.

    Die Arbeit von Sozialraummanagerin Laura Sörgel im Begegnungszentrum des Caritas-Seniorenheimes Herrieden soll weitergehen. Foto: Alexandra Winner/Caritas

    Das Projekt wurde im Januar 2019 ins Leben gerufen, um das Leben der Senioren in Herrieden und den eingemeindeten Außenorten zu erleichtern. „Der durch den demographischen Wandel bedingte Anstieg der Bevölkerungsgruppe der über 65-Jährigen erfordert es, alte Strukturen zu stärken und neue Strukturen zu etablieren und aufzubauen. Zu den neuen Strukturen gehören Konzepte mit Quartiers- oder Sozialraumbezug“, erläutert Kenkel. Solche Konzepte verknüpfen Angebote des Wohnens, der Betreuung und Begleitung im Alter mit sozialen Kontakten, um die Lebensqualität der Senioren zu verbessern.

    Wohnortnah beraten und begleiten

    Die wohnortnahe Beratung und Begleitung von älteren Menschen und deren Angehörigen im Sozialraum Herrieden stellt einen großen Bereich des Aufgabengebietes von Laura Sörgel dar. In den Gesprächen, die entweder im Begegnungszentrum, telefonisch oder als Hausbesuch erfolgen, werden Themen wie Antragstellung zum Pflegegrad, Leistungen der Pflegeversicherung, das Bayerische Landespflegegeld oder Vorsorgeplanung besprochen. „Die Senioren und auch die Angehörigen sind sehr froh, dass es eine Beratung direkt vor Ort gibt, bei der sie auch in akuten Situationen anrufen können, um weitere Schritte zu planen: zum Beispiel beim Wegfall einer Pflegeperson“, berichtet die Sozialraummanagerin. Die Ansprechpartnerin vermittelt bei Bedarf auch an weiterführende Stellen, Fachexperten oder Dienste: zum Beispiel an die Katholische/Evangelische Sozialstation Bechhofen oder  andere ambulante Pflege- und Beratungsdienste.

    Ein weiterer Bereich des Projektes ist es, das Begegnungszentrum mit Veranstaltungen und Angeboten zu füllen, um sozialer Isolation und Vereinsamung vorzubeugen. Die Sozialraummanagerin organisierte regelmäßige Veranstaltungen wie beispielsweise den „Kaffee-Klatsch für Senioren“ oder das „Weißwurstfrühstück für Senioren“. „Diese Angebote wurden von den Betroffenen sehr gut angenommen. Die Corona-Pandemie erschwerte dann leider die Durchführung sehr. Derzeit finden keine Veranstaltungen im Begegnungszentrum statt“, so Laura Sörgel.

    „Wichtige Ansprechpartnerin“

    Durch die Förderung durch die Deutsche Fernsehlotterie konnte in Herrieden nach den Worten des Leiters des ortsansässigen Caritas-Seniorenheimes, Robert Bengel „eine wichtige Ansprechpartnerin für die Seniorinnen und Senioren aber auch für deren Angehörige gewonnen werden. Ich bin sehr froh, dass die Stelle erhalten bleibt und Frau Sörgel auch weiterhin Betroffenen in Herrieden weiterhelfen und ihnen somit das Leben im Sozialraum erleichtern kann.“

  • Nie zu alt: Workshop „Senioren in der digitalen Welt“

    Nie zu alt: Workshop „Senioren in der digitalen Welt“

    Eichstätt. – „Senioren in der digitalen Welt“ heißt ein Workshop, der beim Malteser Hilfsdienst im Januar in Eichstätt angeboten wird. Anne-Katrin Mehlhase, Studentin der Bildungs- und Erziehungswissenschaften, möchte damit älteren Menschen das Smartphone näherbringen. An einem Vormittag bekommen die Teilnehmenden eine kurze Einführung über Aufbau und Zubehör, Symbole und deren Bedeutung sowie die Grundfunktionen des Smartphones.

    Digitalisierung im Griff: Im Workshop „Senioren in der digitalen Welt“ können ältere Menschen den Umgang mit der digitalen Technik lernen. Foto: oh

    „Es wäre gut, wenn die Senioren und Seniorinnen ein eigenes Smartphone mitbringen, um damit zu üben. Ansonsten bieten wir ein Mobiltelefon zum Ausprobieren an“, erklärt Christina Derr, Referentin Soziales Ehrenamt bei den Maltesern. Der Workshop findet am 14. Januar 2022 von 8:30 bis 12:30 Uhr in der Diözesangeschäftsstelle der Malteser am Bahnhofplatz 18 in Eichstätt statt. Voraussichtlich gilt die 2G-plus-Regel.

    Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung daher unbedingt erforderlich unter Telefon (08421) 9807-22 oder per E-Mail an christina.derr@malteser.org.