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Mitten im Krieg: 20 Tage in Mariupol und ein Video von einem Feuergefecht bei Velyka Dymerka

Zwei Medienberichte, die die Wirren des Krieges hautnah vermitteln – unsere digitalen Fundstücke

Hautnah erleben, was Krieg eigentlich bedeutet, seinen Schrecken spüren. Das ist aus einem Wohnzimmer irgendwo im Altmühltal nicht ganz einfach. Zwei journalistische Stücke nehmen einen aber genau dahin mit – mitten hinein in den Kampf um Kiew und die russische Belagerung Mariupols. Hier unsere digitalen Fundstücke des Tages – aber Vorsicht: die Bilder gehen unter die Haut.

20 Tage in Mariupol: Mstyslav Chernov nimmt den Leser mit auf eine beklemmende Reise in eine belagerte Stadt. Foto: oh

Mariupol ist derzeit die wohl umkämpfteste Stadt der Ukraine – und vielleicht der Platz auf der Erde, an dem man gerade am wenigsten sein möchte. Mstyslav Chernov war 20 Tage lang dort und berichtet für die Presseagantur AP über seine Erlebnisse – zwar in Englisch, aber selbst wenn man das nicht versteht, sprechen die beeindruckenden Bilder für sich.

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Und dann ist da noch jenes Video, das heute auf CNN zu sehen ist und angeblich von einem ukrainischen Kämpfer stammt und den Zuschauer mitten hinein in ein intensives Feuergefecht der ukrainischen Verteidiger nimmt, die offenbar an einer Bahnlinie bei Velya Dymerka Gewehrsalven mit den russischen Besatzern austauschen. Dazwischen rufen die Kämpfer immer wieder „Allahu Akbar“ – was auf arabisch so viel bedeutet wie „Gott ist groß“. Offenbar sind es islamische Tschetschenen, die hier auf ukrainischer Seite gegen die Russen kämpfen, wie auch der CNN-Moderator Anderson Cooper zu Beginn erklärt. Aber wer könnte das schon so genau überprüfen in einem Krieg, der nicht nur mit Waffen, sondern auch mit Bildern geführt wird? Auf jeden Fall ein beeindruckender Einblick in die Ukraine im März 2022.

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Quelle
CNNAP
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